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filenet:common:create_objectstore

Anlegen eines neuen Objectstores in FileNet

1. Erzeugung einer Datenbank (serv-2233)

Folgende Schritte durchführen:

  1. Öffnen einer Eingabeaufforderung im Administratormodus
  2. Öffnen einer Eingabeaufforderung im Administratormodus.
  3. echo %DB2INSTANCE% ausführen zum Anzeigen der aktuellen Instanz
  4. Falls diese nicht der Zielinstanz (CEINST1) entspricht, diese mit set DB2INSTANCE=CEINST1 ändern.
  5. In der Eingabeaufforderung db2set DB2_CREATE_DB_ON_PATH=YES ausführen. Falls beim Ausführen des CREATE-Befehls (s.u.) angezeigt wird, dass der DB-Pfad nicht bekannt ist, muss per db2stop/db2start ein Restart der DB2 durchgeführt werden.
  6. db2 mit dem gleichnamigen Kommando aufrufen. Falls der Fehler „DB21061E Command line environment not initialized“ kommt, Initialisierung herstellen per db2cmd -i -w db2clpsetcp und mit echo %DB2CLP% überprüfen. Es sollte hier DB20FADE als Ergebnis kommen. Dann nochmal db2 aufrufen

Die Datenbank wird unter D:\DBs angelegt, nicht weiter in der Directorystruktur absteigen:

`CREATE DATABASE DB-Name AUTOMATIC STORAGE YES ON 'D:\DBs' DBPATH ON 'D:\DBs' ALIAS DB-Alias-Name USING CODESET UTF-8 TERRITORY DE PAGESIZE 32 K NUMSEGS 256 DFT_EXTENT_SZ 256

Bitte beachten: Der DB-Name und der Aliasname dürfen max. 8 Zeichen umfassen. Sie können beide gleich lauten. Die Pagesize ist zwingend mit 32K anzulegen, da es sonst die für die FileNet-DB-Struktur benötigte Spaltenzahl bzw. -breite nicht reicht. Evtl. kommt hier später der Fehler FNRAC1004E beim Anlegen des Objectstores. Die DB muss dann mit Pagesize 32K neu angelegt werden.

Mittels list db directory kann überprüft werden, ob die DB vorhanden ist bzw. erzeugt wurde.

2. Arbeiten im FileNet Configuration Manager (serv-2216)

- Den FileNet Configuration Manager mit CE-Konfiguration aufrufen. Diese liegt unter `D:\IBM\FileNet\ContentEngine\tools\configure\profiles\P8_5.2.1.6\8_5.2.1.6.cfgp` - Unter dem Profil P8_5.2.1.6 den Punkt „Neue Task hinzufügen > Objektspeicher-JDBC-Datenquellen konfigurieren“ wählen und entsprechend benennen, z.B. „Configure Object Store Object Store Name JDBC Data Sources“ - Data Source, XA Data Source (Benennen), DB-Server + Port (serv-2233.dfki.net, 60004), DB-Name, User, PW ausfüllen. Es kann hier der User `cetestos` mit FN-Passwort verwendet werden. - Datenbankverbindung überprüfen und, falls erfolgreich, den Task starten

3. WebSphere

Unter „Resources > JDBC Data Source > Data sources“ verifizieren, ob die JDBC-Verbindungen angelegt worden sind und evtl. per „Test connection“ prüfen.

4. ACCE

Per Rechtsklick auf „Object Stores“ und „New Object Store“ wählen. Folgende Schritte durchführen:

  1. *Name the Object Store* Display Name: Object Store Name
  2. *Define the Database* Bei Neuanlage der Datenbankverbindung Displayname angeben (z.B: INDUOSDS), Sie auf „Initial site“ belassen sowie auf der nächsten Seite JNDI Data Source (z.B. INDUOSDS) und JNDI XA Data Source (z.B. INDUOSXADS) angeben. Anlage der DB-Verbindung abschließen, sie wird nun erzeugt. Im nachfolgenden Dialog: Database connection: Name der DS-Verbindung (z.B. IDUOSDS), Schema name: Name des DB-Schemas (z.B. INDUOSDB)
  3. *Select the Type of Storage Area for Content* File auswählen
  4. *Configure the File Storage Area* Root directory: E:\FileStoreAreas\OS_Name_FS (z.B. E:\FileStoreAreas\DFKI_Industrials_FS vorher genau so im Dateisytem anlegen!), Directory structure size: Large
  5. *Grant Administrative Access* vorhanden: P8Tadmin, z.B. noch P8TAdminGroup hinzu
  6. *Grant Basic Access* evtl. Nutzer hinzufügen
  7. *Workplace/WorkplaceXT Configuration*
    • 5.2.1 Base Application Extensions
    • 5.2.1 Base Content Enginge Extensions
    • 5.2.1 Process Engine Extensions
    • 5.2.1 Publishing Extensions
    • 5.2.1 Stored Search Extensions
    • 5.2.1 Workplace Access Roles Extensions
    • 5.2.1 Workplace Base Extensions
    • 5.2.1 Workplace Email Extensions
    • 5.2.1 Workplace Forms Extensions
    • 5.2.1 Workplace Templates Extensions
    • 5.2.1 Workplace XT Extensions und evtl.
    • 5.2.1 Email Services Extensions (optional)
    • 5.2.1 Thumbnail extensions (optional)

Danach prüfen, ob der Object Store erzeugt worden ist.

5. ICN

Anschließend muss noch der ICN entsprechend konfiguriert werden. Evtl. muss vorher noch ein Workflow-System konfiguriert werden, damit ein eigener Connection Point zur Verfügung steht.

filenet/common/create_objectstore.txt · Zuletzt geändert: 2024/11/08 13:50 von kbecker

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